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    Gesundheit, Tipps

    Tipps gegen Bienen- und Wespenstiche

    Bei herrlichen Wetter ein feines Stück Kuchen im Garten zu geniessen, ist eine Wohltat für die Seele – wenn nur nicht die lästigen Bienen und Wespen wären.

    Besonders ärgerlich ist es, wenn sie zustechen. Bienen und Wespen stechen entgegen dem Gerücht nicht ohne Grund. Wir haben für Sie unsere besten Tipps zusammengetragen, um Bienen- und Wespenstichen vorzubeugen und – falls sie doch stechen – wie Stiche am besten behandelt werden.

    Unsere Tipps: So vermeiden Sie Bienen- und Wespenstiche

    • Schlagen Sie nicht nach Ihnen, das macht die Insekten aggressiv. Pusten Sie sie auch nicht an, denn unsere Ausatmung enthält Kohlendioxid und macht die Wespen oder Bienen panisch. Sie stechen dann aus Verteidigung oder Panik schneller zu.
    • Am besten wirkt die Ablenkfütterung. Bieten Sie den Insekten einfach in einer ruhigen Ecke des Gartens Süssigkeiten wie Konfitüre, Honig oder Zuckerwasser an. Wenn Sie es regelmässig am selben Ort machen, prägen sie sich den Ort ein und fliegen zielgerichtet dorthin und lassen einem beim Essen in Ruhe.
    • Düfte wie Zitrus, Lavendel oder Nelken finden vor allem Wespen abstossend. Eine Zitrone mit Nelken oder entsprechende Duftkerzen halten sie in der Regel fern.
    • Auch den Geruch von Kupfer mögen Wespen nicht. Reiben Sie 5-Räppler zwischen den Händen oder legen sie die Münzen in die Sonne, wodurch sie den Kupferduft besonders intensiv abgeben.
    • Sollten die Tiere dennoch auftauchen, können Sie sie sanft mit einer Zeitung wegschieben. Das empfinden die Insekten als unangenehm und machen sich danach meist aus dem Staub.

    Unsere Tipps für die Behandlung von Bienen- und Wespenstichen

    • Entfernen Sie bei einem Bienenstich den Stachel vorsichtig mit einer Pinzette. Achten Sie dabei darauf, dass Sie nicht die Giftblase am Ende berühren, dadurch wird mehr Gift in die Wunde gedrückt und es schmerzt mehr.
    • Bei Wespenstichen können Sie sanft das Gift aus der Haut drücken. Saugen Sie es jedoch nicht mit dem Mund raus, ansonsten riskieren Sie, dass das Gift über die Mundschleimhaut verteilt wird. Sie können in der Apotheke dafür Giftsaugpumpen kaufen.
    • Desinfizieren Sie den Stich und kühlen Sie ihn mit kaltem Wasser oder Eiswürfeln in Waschlappen (nicht direkt auf die Haut, ansonsten drohen Erfrierungen).
    • Auch der Saft einer frisch aufgeschnittenen Zwiebel kann Linderung bringen.
    • In der Apotheke erhalten Sie Cremes und Gels, welche speziell gegen den Juckreiz, die Schwellung und die Schmerzen wirken (zum Beispiel Fenipic-Gel).
    • Werden Sie im Mund- oder Rachenbereich, in der Nähe der Augen oder mehrmals gestochen, sollten Sie den Notruf 144 rufen. Bei Ersterem kann eine Schwellung nämlich zu Atemproblemen führen.
    • Allergiker müssen bei Insektenstichen schnell reagieren und ein Antihistaminikum oder das Notfallset einnehmen. Oft verschreibt der Arzt den EpiPen mit Adrenalin, welcher sofort angewendet werden muss. Weil ihnen ein anaphylaktischer Schock droht, der zu Atem- und Herzkreislaufproblemen führen kann, muss der Notruf 144 aufgeboten werden. 
    • Beobachten Sie den Stich über mehrere Tage: Sollte sich eine grössere Schwellung entwickeln, sollten Sie zum Apotheker oder Arzt.

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