's Heftpflaster

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    's Heftpflaster 04/20

    Gesundheit, Tipps

    Falten habe ich mir angelacht

    Die Zeit und das Leben hinterlassen ihre Spuren – besonders auf unserer Haut. Je nach erblichen und hormonellen Einflüssen, aber auch je nach Pflege und Ernährung altert diese unterschiedlich.

    Erste Anzeichen der Hautalterung zeigen sich bereits ab dem 30. Lebensjahr, wenn die Haut durch Abnahme der Aktivität der Schweiss- und Talgdrüsen allmählich trockener wird, an Spannkraft verliert und erste Knitterfältchen zeigt. Ab dem 50. Lebensjahr entstehen Alters- und Pigmentflecken, verursacht durch Abfallprodukte des Zellstoffwechsels. Falten und Furchen entstehen langsam, weil die Haut Wasser nicht mehr gleich gut binden kann, die Struktur des Bindegewebes sich ändert und das Fettgewebe schwindet.

    Mit der Zeit lässt die Funktion des Säureschutzmantels nach und führt zu einer zunehmenden Empfindlichkeit auf Reinigungs- und Pflegeprodukte. Weil auch die Talg- und Schweissproduktion mit dem Alter nachlässt, leidet die Schutzbarriere und die Haut wird durchlässiger für Krankheitserreger, Allergene und andere Schadstoffe, aber auch für Wirkstoffe in Medikamenten.

    Männer und Frauen sind gleichermassen von der Altershaut betroffen, doch haben Männer von Natur aus eine „dickere“ Haut und neigen weniger zu Trockenheit. Entscheidend für die Geschwindigkeit der Hautalterung sind erbliche und hormonelle Einflüsse. Hinzu kommen umweltbedingte Faktoren wie UV-Strahlung und freie Radikale – das sind hoch- reaktive Zwischenprodukte, die beim Stoffwechsel entstehen – sowie Auswirkungen durch Ernährung, Alkohol und negativen Stress über längere Zeit. Als wesentliche Ursachen einer vorzeitigen Alterung gelten auch intensives Sonnenbaden und Rauchen. Dementsprechend altern Hautareale wie Gesicht und Hände, die häufig der Sonne ausgesetzt sind, schneller und neigen besonders zur Bildung von Altersflecken.

    Die anspruchsvolle Altershaut benötigt eine reichhaltige Pflege. Zwar kann man den Alterungsprozess nicht ganz aufhalten, jedoch kann man ihn verlangsamen und der Hauttrockenheit, dem Spannen und Jucken entgegenwirken. Um der reifen Haut die wichtige Feuchtigkeit zu spenden, gilt es Folgendes zu beachten:

    • Wirkstoffe wie Hyaluronsäure, Kollagen, Elastin, Harnstoff oder Coenzym Q10 in kosmetischen Produkten erhöhen den Feuchtigkeitsgehalt der Haut, indem sie ihr Wasserbindevermögen verbessern. Die Haut erscheint glatter.
    • Pflegeprodukte mit einem hohen Anteil an Fetten – beispielsweise mit Mandel- oder Sojaöl – beugen der Verdunstung und so trockener Haut vor.
    • Benützen Sie zur Hautreinigung lauwarmes Wasser, baden Sie nicht länger als 15 Minuten und verwenden Sie Waschlotionen ohne Farb- und Duftstoffe.
    • Ausreichendes Trinken sorgt für die essenzielle Feuchtigkeitszufuhr und tankt die Zellen auf.

    Eine grosse Rolle spielt auch die Ernährung. Essen Sie täglich Gemüse, Obst und Nüsse. Zink, Eisen (beides in Linsen, weissen Bohnen, Haferflocken, Fleisch), Vitamin A (in Eigelb, Milch, Butter, weissem Fisch, Linsen, Bohnen, Brokkoli, Spinat) und Vitamin E (in grünen Gemüsen, Avocado, Datteln, Nüssen, Mandeln, Sonnenblumenöl) gelten als Jungbrunnen für die Haut, da sie zellschädigende freie Radikale abfangen können und die Hautregeneration fördern.

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