's Heftpflaster

    Lernen Sie die Volksapotheke noch besser kennen und erhalten Sie wertvolle Gesundheits-Tipps

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    Apotheke

    Apotheker früher und heute

    Der Beruf des Apothekers hat eine viele Jahrhunderte dauernde Entwicklung durchgemacht. Vieles hat sich in dieser Zeit verändert, einiges ist aber auch erstaunlich konstant geblieben.

    Der Beruf des Apothekers reicht weit in die Geschichte zurück. Es ist überliefert, dass zum Beispiel in Arabien, aber auch in Europa bereits im Mittelalter das Herstellen und Herausgeben von Arzneimitteln vom Beruf des Arztes getrennt waren. Die Pharmazeutik war weit fortgeschritten und bereits Anfang des 16. Jahrhunderts entwickelte sie sich zum eigenständigen Fach an den Universitäten. Bis dahin war der Apotheker ein Handwerker, dessen «Labor» sich in der Regel im eigenen Haus befand. Zu den typischen Arbeitsgeräten gehörten unterschiedliche Waagen, diverse Mörser und Stössel, Reibschalen und unzählige Gefässe zum Erhitzen und Konzentrieren der diversen Stoffe. Dabei kam der Apotheker mit gefährlichen Substanzen und giftigen Dämpfen in Kontakt, die seine Lebens­erwartung deutlich senkten.

    Herstellung heute

    Mit der Industrialisierung hielt auch bei den Medikamenten die Massenproduktion Einzug. Der Apotheker bezog die Heilmittel von den Pharmaunternehmen und wirkte zunehmend als Berater in Gesundheitsfragen. In der Volksapotheke haben wir die Tradition der eigenen Medikamentenherstellung seit vielen Jahren bewahrt. Damit schwimmen wir fast revolutionär gegen den Strom. Der Erfolg gibt uns jedoch recht. Denn immer wieder gibt es Medikamente, deren Herstellung sich für die Pharmaindustrie nicht lohnt, die aber für einzelne Patienten den entscheidenden Unter-schied machen. Was machen zum Beispiel Epileptiker, die seit Jahrzehnten mit einem Medikament anfallsfrei leben durften, dann aber unvermittelt der Pharmagigant die Herstellung dieses Medikaments aus kommerziellen Gründen einstellt und keine andere Firma dieses mehr anbietet? Wie soll ein Neugeborenes behandelt werden, wenn für seine Krankheit nur grosse Tabletten mit viel zu hoher Dosierung existieren? Wo-her nimmt der Augenarzt die Tropfen für eine seltene Hornhauterkrankung, für die zwar eine Therapie bekannt, aber der Umsatz zu klein ist für eine industrielle Produktion? Mit Sonderanfertigungen und eigenen Magistralrezepturen können wir positive Antworten auf solche Fragestellungen geben. Und auch die Arbeitsumgebung hat sich vom Hinterzimmer des Apothekers in moderne Laborräume verlagert, in denen absolut steril und keimfrei und für die Mitarbeitenden ungefährlich gearbeitet werden kann.

    Der Apotheker als Gesundheitsberater

    Bei Alltagsbeschwerden oder kleineren Gesundheitsstörungen ist es nicht zwingend notwendig, einen Arzt zu konsultieren. Bagatell-Erkrankungen wie Erkältungen, Magenverstimmungen oder Kopfschmerzen können gut im Rahmen der Selbstmedikation behandelt werden. In diesen Fällen fungiert der Apotheker als Gesundheitsberater, der die Beschwerden des Patienten hinterfragt und dessen Produktwünsche kritisch prüft. Aber auch bei der Abgabe von rezeptpflichtigen Medikamenten übernimmt der Apotheker eine wichtige Kontrollfunktion. Durch das vollständige Dossier hat er den Überblick über alle Medikamente, die der Kunde einnimmt, und kann so vor gefährlichen Wechselwirkungen zwischen Medikamenten war-nen. Erfahrungen zeigen, dass weniger als die Hälfte aller Medikamente korrekt eingenommen werden. Damit die richtigen Medikamente zur richtigen Zeit in der richtigen Dosierung eingenommen werden, wird eine Verblisterung angeboten. Die Volksapotheke verpackt Tabletten nach individueller Dosierung des Arztes in praktische Blisterbeutelchen und auf Wunsch bringt unser kostenloser Hauslieferdienst die Wochenrationen auch gerne zu den Kunden nach Hause.  

    Informieren Sie sich auch über unsere Magistralrezepturen und Hausspezialitäten. Wenn Sie das gesuchte Präparat nicht finden, sind wir auch immer offen für neue Ideen. Sprechen Sie mit uns über Ihre besonderen Bedürfnisse.

    Text: Wolfram Harnisch und Claudine Saurer

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