's Heftpflaster

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    's Heftpflaster 02/20

    Gesundheit

    Ach du liebe Sonne

    Bild: Eclipse Studios GmbH

    Das Licht und die Wärme des Sommers sind wichtig für die Seele, vergessen Sie aber nicht, Ihre Haut zu schützen!

    Mit dem Sonnenlicht treffen UV-Strahlen auf unsere Haut, die das Erbgut der Hautzellen schädigen

    und so das Krebsrisiko erhöhen. Je nach Ort und Jahreszeit ist die UV-Belastung unterschiedlich, besonders hoch ist sie in den Sommermonaten von 11 - 15 Uhr. Wussten Sie, dass Wasser die Intensität der UV-Strahlung bis zu 50 Prozent steigern kann? Und ein bewölkter Himmel bietet keinen Schutz vor dem UV-Licht, er senkt die UV-Belastung nur um etwa 20 Prozent. Ein guter Schutz ist essentiell, denn eine Hautschädigung erfolgt nämlich nicht unbedingt erst beim Sonnenbrand.

    Wie schützt man sich?

    Idealerweise meiden Sie im Sommer zwischen 11 Uhr und 15 Uhr das direkte Sonnenlicht und verbringen diese Zeit im Schatten. Tragen Sie einen Hut mit breiter Krempe und eine Sonnenbrille. Achten Sie generell auf geeignete Kleider: Ein schulterbedeckendes Oberteil und mindestens knielange Hosen sind in südlichen Ländern sowie in den Bergen wichtige Begleiter. Sonnenschutzmittel bieten für die exponierten Stellen (beispielsweise Gesicht, Nacken, Schulterpartien) einen zeitweiligen Schutz, aber unbegrenztes Sonnenbaden erlauben sie nicht!

    Achten Sie beim Kauf auf das UVA-Signet und einen angemessenen Lichtschutzfaktor. Letzterer ist so zu verstehen, dass bei LSF 25 noch 1/25, also vier Prozent der UV-Strahlung auf die Haut kommt, sofern genügend vom Produkt aufgetragen wird. Der Schutz bleibt zwar für eine gewisse Dauer aufrecht, kann aber durch Wasserkontakt, schwitzen oder abreiben frühzeitig beeinträchtigt werden.

    Hautkrebs

    Das UV-Licht beschädigt die Hautzellen, die sich bis zu einem gewissen Grad selber wieder reparieren können. Beschädigte Hautzellen laufen aber in Gefahr, sich zu hellem oder schwarzem Hautkrebs zu entwickeln. Der helle Hautkrebs tritt zwar häufiger auf, kann aber in der Regel chirurgisch entfernt werden. Demgegenüber ist der schwarze Hautkrebs, auch Melanom genannt, viel gefährlicher, weil er Metastasen, also Krebsableger in anderen Organen, bilden kann. Er entsteht aus Pigmentzellen – nur rund ein Fünftel entwickelt sich aus bestehenden Pigmentmalen– und ist meist als dunkler bis schwarzen Fleck mit flacher, gewölbter oder knotiger Erscheinung zu erkennen.

    Melanome entstehen übrigens nicht nur an sonnenexponierten Stellen, sondern am ganzen Körper inklusive Fusssohlen und Genitalbereich. Wird ein Melanom frühzeitig erkannt, sprich, wenn es noch nicht durch Metastasen andere Organe geschädigt hat, stehen die Chancen auf eine erfolgreiche Behandlung gut. Doch noch besser ist, wenn Sie sich bereits heute um das Wohlergehen Ihrer Haut kümmern und sie vor den UV-Strahlen schützen.

    Zahlen in der Schweiz

    Etwa 2700 Schweizer erkranken jährlich an Melanomen, ca. 320 davon sterben. Häufig sind Betroffene unter 50 Jahren und männlich. Wussten Sie, dass die Schweiz eine der höchsten Erkrankungsraten für Hautkrebs hat? Experten vermuten, dass der Grund dafür in der uv-intensiven Freizeit, Sonnenurlauben und Solariumbesuchen liegt.

     

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