Gesundheitstipps zum Thema Schlafstörungen
Gesundheitstipps
Tipps zum besseren Ein- und Durschschlafen

Kein ´schweres´ Abendessen zu sich nehmen. Achten Sie abends auf leichte Kost und essen Sie nicht zu spät.

Auf den Mittagsschlaf oder das gemütliche Nachmittags-Schläfchen sollten Sie ganz verzichten. Es kann die Ursache für Ihr Wachliegen am Abend sein.

Ein grosser Störfaktor für einen gesunden Schlaf ist eine überalterte, durchgelegene Schlafunterlage. Sie sollte deshalb rechtzeitig gewechselt werden. Wer etwa im Zehnjahres-Rhythmus jeweils eine neue Matratze kauft, liegt richtig.

Schlafzimmer sollte ein ruhiger Wohnraum sein.
Geräusche wie Strassenlärm oder Flugverkehr sorgen für Ärger und Aufregung und blockieren somit das Einschlafen. Wählen Sie deshalb als Schlafzimmer den ruhigsten Raum in Ihrer Wohnung. Jedoch gegen lästige Schnarchgeräusche des Partners hilft oftmals nur der nächtliche ´Umzug´ oder Ohrenschutz.

Im Schlafzimmer Licht und Helligkeit vermeiden. Licht ist ein natürlicher Weckreiz, der Ihnen das Einschlafen erschwert. Sorgen Sie gezielt für eine ausreichende Abdunklung des Schlafzimmers mit Vorhängen und Rollläden. Auf Reisen ist eine ´Schlafbrille´ aus lichtundurchlässigem Stoff oft hilfreich.

Nehmen Sie private oder berufliche Probleme nicht mit ins Bett. Versuchen Sie, ein bis zwei Stunden vor dem Schlafengehen gedanklich abzuschalten. Häufig hilft es, Sorgen vor dem Zubettgehen aufzuschreiben und ihre Lösung bewusst auf den nächsten Tag zu verlegen.

Lassen Sie koffeinhaltige Getränke wie Kaffee, Cola oder Tee ab dem späten Nachmittag weg. Diese sorgen am Abend häufig für Einschlafstörungen.

Versuchen Sie den Tag ruhig ausklingen zu lassen. Unternehmen Sie etwas, was Ihnen Freude bereitet, für Ruhe und Entspannung sorgt und Sie von Ihren Sorgen und Problemen ablenkt.

Erklären Sie Ihr Bett zur reinen ´Schlaf-Oase´, und legen Sie sich nur dann hinein, wenn Sie wirklich schlafen möchten. Gehen Sie nicht ins Bett, um zu lesen oder fernzusehen.
Auf diese Weise können Sie Ihre Gedanken auf ´Bett = Schlafen´programmieren.

Sorgen Sie im Schlafzimmer für ´gutes Klima´. Die optimale Schlaftemperatur liegt bei etwa 18 Grad Celsius. Achten Sie auch darauf, dass Decke und Kissen nicht zu dick und voluminös sind. Elektronische Geräte wie Computer oder Fernseher gehören nicht ins Schlafzimmer. Deren Spannungsfelder können den Schlaf beeinträchtigen.

Gewöhnen Sie sich an regelmässige Schlafenszeiten. Häufig hilft auch ein bestimmtes ´Einschlafritual´, das Sie ganz nach Ihren Wünschen zusammenstellen.

Richten Sie Ihre Schlafgewohnheiten darauf ein und leben Sie nicht gegen Ihre ´innere Uhr´. Sind Sie ein Nachtschwärmer, gehen Sie nicht zu früh ins Bett. Wenn Sie aber früh müde werden, sollten Sie Ihrem Schlafbedürfnis nachgeben.

Versuchen Sie über längere Zeit, morgens früher aufzustehen. Halten Sie den neuen Rhythmus regelmässig ein, und Sie werden den Effekt beim abendlichen einschlafen deutlich spüren.

Bleiben Sie gelassen. Ärgern Sie sich nicht, wenn Ihre Bemühungen nicht sofort zum Erfolg führen. Schlaf lässt sich nicht erzwingen. Mit Geduld und innerer Gelassenheit erreichen Sie eher, was Sie sich wünschen.