Geschichte der Apotheke zum Roten Ochsen Schaffhausen
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Die Apotheke "zum roten ochsen" im Schaffhausen

1953 eröffnete die Genossenschaft Volksapotheken in Schaffhausen ihre zweite Apotheke an der Ecke Vorstadt-Schützengraben.

Das stattliche, in der Nähe des Schwabentors gelegene Eckhaus besitzt einen markanten, dreigeschossigen Erker.

In den Brüstungsfeldern der Mittelachse befindet sich ein Allianzwappen Stimmer-Müller, einst versehen mit dem heute verschwundenen Datum 1651, das als Erbauungsdatum des Erkers gelten kann.

Das Haus "zum roten Oxen" wurde 1618 von Emanuel Stimmer, einem Metzger, gekauft. Während vieler Jahre betrieben die Stimmer und später andere in dem Gebäude eine Metzgerei.

1873 erwarb der Kaufmann Martin Kummer das Haus; er richtete darin ein Lebensmittelgeschäft ein und nannte es "Zum Merkur".

Das Haus "zum roten Ochsen" im Jahr 1970  
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1910 wurde das Haus von der Allgemeinen Konsumgenossenschaft Schaffhausen (AKS) gekauft.

1953 vermietete die AKS die Parterreräume an die Genossenschaft Volksapotheken. Diese richtete darin ihre Offizin ein und griff auf den ursprünglichen Hausnamen «Zum roten Ochsen» zurück.

1959 erwarb die Genossenschaft Volksapotheke die ganze Liegenschaft und baute 1973 das Haus von Grund auf um.

Innenansicht der Offizin im Jahr 1983, vor dem Totalumau des Ladens  

1984 wurde das Geschäft umgebaut und erhielt seine heutige Gestalt.

2005 wurde in einem weiteren, aufwändigem Umbau die Ladenfläche durch Erschliessung des 1. Stockwerks mit einem Kundenlift erweitert.

Innenansicht der Offizin im Jahr 1983, vor dem Totalumau des Ladens